Simon Hitzinger: Wie man trotz Schmerzen die Schönheit im Leben sieht | Host: Olivia El Sayed

Shownotes

Mit 17 stürzt Simon Hitzinger an einer Party im alten Kinderspital in Basel zwölf Meter in die Tiefe. Seither ist querschnittgelähmt.

Im Gespräch mit Olivia El Sayed erzählt der Basler Fotograf, warum er diesen Tag als eine Art Wiedergeburtstag sieht und wie er mit seinem Unfall umging.

Simon spricht über chronische Schmerzen, Akzeptanz und den langen Weg, mit dem eigenen Körper Frieden zu schliessen. Er erzählt, wie ihm die Fotografie als eine Art Therapie geholfen hat und wie sie ihn dazu brachte, das Schöne zu sehen. Ausserdem geht es um Freiheit, Selbstliebe, Barrierefreiheit, Reisen im Rollstuhl und die Frage, was wir aus schwierigen Lebensmomenten lernen können.

Eine Folge über Schicksal, innere Stärke und den Versuch, dem Leben mit Offenheit, Humor und Schönheit zu begegnen.

Werbeblock: Alle Infos zum Tag der guten Tat vom 30. Mai 2026 findest du hier: www.tag-der-guten-tat.ch. 


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Transkript anzeigen

00:00:00: Eine Sache, die ich durch meinen Unfall, Schmerzen und Diefen lernen müssen, ist eigentlich das Wertvollste, was ich zurückgeben kann.

00:00:11: Das macht nicht jeder durch, zum Glück.

00:00:15: Aber jeder hat irgendwie einen Dief.

00:00:18: Ich glaube, diese verschiedenen Methoden und Rituale, um aus diesen Sachen herauszukommen, helfen auch viele Leute.

00:00:25: Herzlich

00:00:29: willkommen bei GOPE-Kind, ein Podcast der GOPE Zeitung.

00:00:33: Bei uns geht es um Menschen und ihre persönliche Geschichte – was in ihrer prägendem Moment war?

00:00:38: Was hat sich seit jungen Jahren verändert und welche Träume haben sie noch?

00:00:48: Der Baslerfotograf Simon Hitzinger, die mit sieben Zähnen bei einer Hausbesetzerparty im alten Kinderspital in Basel zwölf Meter tief gestürzt ist und seither quer schnittgeläumt ist.

00:01:01: Simon, ich freue mich, dass du hier bist und dass ich dir so viele Fragen stellen

00:01:06: darf.

00:01:06: Ich bin auch gespannt!

00:01:08: Wir fangen gerade an.

00:01:09: Nimmst du uns ein bisschen mit in deine Kindheit?

00:01:12: Und erzählst, wie und wo du aufgewachsen bist?

00:01:16: Ich bin aufgewachsene in Rodersdorf.

00:01:19: Da ist eine kleine Störfli im Kanton Solodurn.

00:01:23: Es gehört aber eigentlich eher zum Baselland der Angliederung her.

00:01:28: Das Spannende an diesem Dorf ist, dass du mit dem Tram durch Frankreich fährst und dann wieder in die Schweiz kommst.

00:01:33: Und dann in Rotsdorf bist.

00:01:34: Du hast drei Grenzen von diesem Dorfen um Frankreich und nur auf einer Seite die Schweiz.

00:01:41: Er war aber sehr schön, weil er sehr ländlich, schnell im Wald.

00:01:45: Ich bin sehr viel nach Velo fahren.

00:01:48: Ja!

00:01:50: Dann kam diese wildere Jugend, was auf den Landerbrau.

00:01:53: Schön ist

00:01:53: es?

00:01:53: Das ist ja so.

00:01:54: Der Fliehbub.

00:01:56: Nein... Ich habe tatsächlich keine Bewegung gefunden.

00:01:58: Ich bin gleich schnell wie ein Velo.

00:02:02: Ja, je nach Velo?

00:02:04: Und welche Werte kannst du so rückblickend... Weisst du, wenn man da drin ist, merkt man es gar nicht.

00:02:09: Aber rückblicke hast du das Gefühl, dass eure Familie auf gewisse Werte besonders Wert geleitet hat.

00:02:17: Aufgewertet!

00:02:20: Sicher Ehrlichkeit und auf jeden Fall eine gewisse Verbindung zur Natur.

00:02:25: Also meine Eltern beide ... Biologie studiert und kenne sich beide gut aus dem Pflanzen, teilen dir.

00:02:30: Das haben wir auch schon immer interessiert.

00:02:34: Und als Kind hattest du eine grosse und starken Worte?

00:02:39: Ja, würdest du sagen!

00:02:41: Und lebst du das Leben, was du dir zu dieser Zeit vorgestellt hast?

00:02:46: Ich habe mir gar nicht so viel vorgestellt mit deinen Piloten ... Prüfvorschläge, nirgends kann ich anfangen und dann möchte ich das mal schauen.

00:02:56: Aber wirklich nicht?

00:02:56: Das war nicht in den Traum?

00:02:59: Weil du nicht gerne fliegst oder...

00:03:01: Nein!

00:03:02: Das hat mich einfach nicht so hart gemacht.

00:03:04: Es ist nicht so toll vorgestellt.

00:03:06: Also jetzt finde ich es schon... Wenn ich im Flugzeug bin, denke ich schon besonders wenn du gegen die Sonnenfliegerst im Sonne runtergehst und es so geile Farbe darunter umdrehen, dann wäre ich auch gern noch vorne drin und würde einfach...

00:03:18: Einfach schauen?

00:03:19: Nicht zum Schaffen?

00:03:19: Nein.

00:03:20: Födel machen?

00:03:24: Ja, du sagst über deinen Unfall, dass dir wie mit diesem Tag eigentlich auch ein neues Leben geschenkt wurde.

00:03:32: Und du fährst sogar an dem Tag wie eine Art Wiedergeburtstag oder Geburtstag?

00:03:37: Was ist der Grund für das?

00:03:40: Also... Der Grund-Grund ist, dass ich zweimal wiederbelebt war und dann habe gesagt, es sei mein Wiedergeburztag.

00:03:52: Der zweite Grund ist, es macht viel mehr Sinn für mich.

00:03:56: Dass ich so anschaue als ob das ein Traurdag wäre.

00:04:01: Das würde mir abziehen.

00:04:03: Wie der Geburtstag ist etwas zu feiern.

00:04:06: Macht einfach mehr Sinn.

00:04:08: Aber gell du erinnerst dich nicht an diesen

00:04:11: Tag

00:04:11: oder dass wiederbelebt wird?

00:04:13: Nein,

00:04:14: ich habe keine Sohn-Rotor-Erfahrungen.

00:04:17: Keine, die mich daran erinnern

00:04:19: können... Und sonst denkst du noch viel an den Tag, oder?

00:04:23: Nein.

00:04:23: Nur die

00:04:23: Leute

00:04:24: immer

00:04:24: zu pauschen.

00:04:25: Ja!

00:04:26: Das habe ich mir überlegt.

00:04:27: Ich finde es ziemlich krass, wenn da etwas Schlimmes passiert ist und man wie immer die gleiche Geschichte verpackt hat.

00:04:35: Wenn man alle Gefühle verpacken soll in diese Geschichten, dann erzählt man wie nur noch die Geschichte ... Ist das schon passiert?

00:04:43: Oder fällt der das auf bei dir?

00:04:44: Oder gelingt es dazu um die Geschichte wie immer wieder anders anzuschauen?

00:04:48: Oder ist es fast gescheitert?

00:04:50: wenn sie so verpackt ist in einer Version?

00:04:54: Gute Frage.

00:04:55: Ich würde sagen, es passiert fast ein bisschen zu beidem.

00:05:02: Manchmal habe ich mir gesagt, okay jetzt ist einfach wieder

00:05:05: das Tonbein.

00:05:06: Und manchmal fallen wir auch noch andere Sachen dazu hin.

00:05:10: Das Detail ist vielleicht irgendwie noch interessant.

00:05:12: Es gab zum Beispiel und auch im Verletzten viele spannende Details.

00:05:17: Spannend ist jetzt etwas blöd gesagt aber... Zum Beispiel der Polizist Wo mich gefunden hat, wo zum Glück gerade eigentlich nur ein Strohsnebertrag war.

00:05:26: Ist der Vater von einer Kollegin.

00:05:30: Die, die mir als allererste von den zivilen Menschen gefunden hat.

00:05:34: Der in ihrem mutrischen Rollstuhl war und sie selber eine Medizin erfahrene kann.

00:05:38: Sie wussten, dass wir nicht direkt bewegen dürfen, weil ich wahrscheinlich Sachen gebrochen habe.

00:05:43: Und dieser Typ, der mich noch wiederbelebt hat, da habe ich relativ kurz ... Also zwei, drei, vier Jahre später an einer Party kennengelernt.

00:05:50: Irgendwann hat er gesagt, ich kann mich halt wieder beläumen.

00:05:52: Nein wirklich?

00:05:52: Ach was?

00:05:53: Ah,

00:05:53: krass!

00:05:54: Und irgendwann, ein anderes Mal, und ich weiss gar nie wie ich mit diesem Gespräch bin, habe ich einen kennengelernet... ...und der hat dann irgendwann zur Beiläufe gefragt, ob es nach dir besiert ist oder nicht.

00:06:01: Dann hat das erzählt und dann war das gewesen.

00:06:03: Scheisse, ich stand auch bei dir.

00:06:04: Ich hab mit dir geredet.

00:06:05: Ich dachte immer, du bist gestorben.

00:06:07: Oh nein,

00:06:07: wirklich?!

00:06:08: Da bin ich noch.

00:06:09: Ja und so muss ich sagen, es ist speziell nur auf etwas rundherum.

00:06:14: Wie viel?

00:06:15: Schicksal oder Zufall, die dort mit den Namen der Zeitung gespielt hat?

00:06:19: Ja eigentlich.

00:06:20: Dass

00:06:20: das so gut ist wie es gut ist.

00:06:22: Dass dann immer wieder neue Facetten dazu kommen.

00:06:26: Kurze Werbepause.

00:06:28: Am Samstag, dem drissigsten Mai organisiert GOB zum siebten Mal den Tag der guten Tat.

00:06:33: Unter dem Motto «Gemeinsam gut zu tun» geht's darum, mit kleinen Daten grosses zu bewirken!

00:06:39: Ob du jemandem beim Posten hilfst, mit dem Nachbars-Hund gehst du spazieren oder dein erstes Hilfen wüsst, dass du auffrischen musst.

00:06:46: Jede Tat ist eine gute Tat.

00:06:48: Mehr Infos und Übersicht der Mitmachaktionen findest du unter tag den guten tat.ch.

00:06:54: Der Link findet auch in den Show Notes.

00:06:57: Und jetzt geht es weiter mit den aktuellen Folgen.

00:07:01: Aber seit das passiert ist, geht's dir wie immer gleich?

00:07:05: Nein, das würde ich nicht.

00:07:06: Oder

00:07:07: gehts stetig aufwärts?

00:07:10: Schon

00:07:11: ziemlich so.

00:07:11: Was

00:07:12: ich mir wirklich nicht wusste, was etwas Schlimmer ist von mir, aber ich habe gedacht, du spürst gar nichts.

00:07:19: Aber ich habe in einem Interview gesehen, dass du auch immer noch chronische Schmerzen hast.

00:07:25: Es ist natürlich mega schwierig bis fast möglich sich vorzustellen wie das ist, weil man denkt dann okay, du hast eine Klimaschaffel und nichts.

00:07:35: Und ich glaube es gibt Leute bei dir, wo der Fall mehr oder weniger geht?

00:07:41: Meine Nerven sind aber nicht durch die Rente.

00:07:44: Und ... Die erholen sich tatsächlich auf eine Art, immer ein bisschen.

00:07:49: Was ich daran merke, dass ich mehr Sachen spüre, was meistens Schmerzen sind.

00:07:54: Aber ja,

00:07:54: z.B.,

00:07:55: mein Gesäß macht man eigentlich immer weh.

00:07:59: Ich kann aber auch durch das Lernen mit so permanenter Schmerz herumgehen.

00:08:04: Auch wenn ich es im Haar gespürt, ist es nicht immer.

00:08:08: Und da kann man dann irgendwann auch eine Fähigkeit sagen.

00:08:13: Wie hast du das gemacht?

00:08:14: Ich kann mir das gar nicht richtig vorstellen, außer dass ich die ganze Zeit versuche zu verdrängen.

00:08:19: Aber das ist ja wahrscheinlich nicht zu trinken!

00:08:21: Nicht ganz... Also einerseits braucht es wieder Schritt von der Akzeptanz und von der Liebe, was sehr schwierig ist vor allem auch wenn du auf eine Schmerze hast und nichts dafür kannst, dann selber wieder Liebe entgegenbringen.

00:08:40: Es ist ein relativ grosser Energieaufwand, aber das bringt es mega fest, weil du dann anders mit deinem Körper rumgehst.

00:08:46: Dann bist du im Kampf mit deinm Körper selber in dir drin.

00:08:51: Das hatte ich natürlich lange und habe immer noch manchmal.

00:08:55: Aber ich merke dort so ...

00:08:57: Also dass man mehr will.

00:09:01: Man wird wissen, dass der Körper mehr kann als er kann.

00:09:03: So meinst du den Kampf?

00:09:05: Nein, man will, dass sich der Körper nicht weh macht oder immerhin.

00:09:09: Also ich habe eine sehr starke Spastik.

00:09:12: Und dann kämpfst du teilweise mit deinen eigenen Beinen, weil sie etwas anderes machen, was du willst.

00:09:17: und zu nur den Fakt, dass du im physischen Kampf bist mit dir selbst ist halt so... Alter, da hab' ich keine andere Probleme!

00:09:27: Das braucht dann ja teilweise viel mentaler Überzeugung, um wieder ruhig zu bleiben und damit trotzdem wieder mit Liebe begegnen.

00:09:36: Aber wenn ich das schaffe, merke ich wie ... dass es angenehm ist, das Beste wird umgehen.

00:09:43: Aber ich glaube nicht, es ist nicht zu drängen aber es ist die gezielte Fokus

00:09:47: auf

00:09:48: etwas anderes.

00:09:49: Auf schöne Sachen.

00:09:51: Vorteilhaft!

00:09:52: Es ist besser wenn eine schöne Sache.

00:09:55: Also ja und du hast das Gefühl, dass man lernen kann so den Fokus

00:09:58: auch aufs Schöne?

00:09:59: Ja.

00:10:00: Dann hast du gerade einen aus dem Fotografieren können.

00:10:03: Genau.

00:10:03: Das ist eigentlich ein gutes Konzept.

00:10:06: Extrem, ich hatte ihn irgendwann, wenn er mich zurückwirkt habe ich wirklich gerade ... Nach meinem Umfeld werden meine Reha-Phase angefangen zu fotografieren.

00:10:13: Und irgendwann wurde mir bewusst, was ich in der Fotografie mache.

00:10:17: Ich habe mich am Anfang auch nie Fotografen genannt und nehme Beauty of the Worldcatcher.

00:10:22: Das ist das, was man macht.

00:10:24: Ich hab keine Fotografienausbildung, aber was ich mache, suche die Schönheit und versuche sie auf meinen Atmen wie sein zu fangen!

00:10:32: Wenn du mit so schwierigen Sachen umgehen musst, wirst du mehr oder andere Schicksals schläge?

00:10:37: Oder andere Probleme?

00:10:39: Dann hilft es natürlich sehr, wenn du es schaffst die schönen Sachen daran zu finden.

00:10:43: Und Fotografie ist eigentlich eine psychologische Training dafür und so habe ich gemerkt dass hier wahrscheinlich einer der Haupttherapien auch gesehen ist während meiner Abilderation einfach zu lernen das Schöne zu sehen.

00:10:55: Und klingt dir das auch sonst?

00:10:57: Also im Leben hast du das Gefühl du bist eine optimistische Person?

00:11:01: Ich habe grundsätzlich auf jeden Fall ja.

00:11:06: Ja also ich habe mir heute auf dem Weg gedacht.

00:11:09: Wir haben eine Studie gemacht, in der wir herausfinden wollen, was den Menschen am besten kann.

00:11:18: Die haben super Fähigkeiten, aber was ist die Superfähigkeit des Menschen?

00:11:21: Es kann auch besser als alle anderen.

00:11:23: Das Ergebnis war, dass er leben kann.

00:11:26: Niemand kann so intensiver erleben wie der Mensch.

00:11:29: Also kann man dann sagen, es sind noch Zwecke von Menschen und vom menschlichen Erleben ist das Erleben.

00:11:35: Und das Erlebene können wir unter anderem durch unsere Seben.

00:11:39: Und je mehr man sich wieder auf die konzentriert, desto schöner, destso besser und desto mehr erforscht.

00:11:44: Und eher lebst!

00:11:46: Und natürlich gehört das See dazu.

00:11:49: Aber auch das Gehören und das Schmecken... Ich habe dann nur in dieser Beleitung gemerkt, dass er voll stimmt.

00:11:53: Ich bin erst ein Feinschmecker geworden.

00:11:55: Ich probiere sehr viele verschiedene Sachen.

00:11:58: Ich lasse jeden Tag Musik und ganz viele verschiedene Musik.

00:12:00: Eigentlich geht es ständig darum, diese schönen Sachen zu aufnehmen.

00:12:08: aufnehmen und auch die Vielfalt davon, zu geniessen und uns aufzunehmen.

00:12:15: Und es ist halt nicht so Monoton, Tod ... Ich denke immer noch Red Bull am Morgen oder so.

00:12:21: Also weiss

00:12:23: du was?

00:12:24: Wenn du andere Menschen siehst, dass weniger das tust du ... Man hat begegnet ja eigentlich recht viele Menschen, wo man sagt, es macht doch den Augen auf.

00:12:31: Es gibt auch ganz viele schöne Sachen.

00:12:34: Triggert dich dann zum Menschen?

00:12:36: Oder tut es dir mehr Leid für dich?

00:12:40: Es triggert mich nicht ausser, dass ich vor mir sitze und pläre.

00:12:44: Ich hoffe auch ... Ich finde es einfach schade.

00:12:50: Eigentlich ist das schade!

00:12:52: Und es ist halt hart, dass viele Menschen irgendwie so etwas passieren wie wir, damit du noch Einsichten hast.

00:13:04: Dass deine Werteinstellung sich wieder ändert.

00:13:06: Du

00:13:06: hast das Gefühl, dass du darüber rutschst, das kennt?

00:13:08: Vielleicht auch helfen das bei jemand anderem.

00:13:10: Ich

00:13:11: glaube so, dass es funktionierend inspirieren kann.

00:13:13: Es gibt viele Menschen, die offen sind und auch das noch haben.

00:13:19: Auch die Natur lieben und merken, wenn sie einen Wald gehen oder den Vögel zuhören.

00:13:26: Das auf jeden Fall.

00:13:29: Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass der Großteil der Menschen ist aber das kann sich auch ändern.

00:13:33: Und vielleicht ist das meine Wahrnehmung.

00:13:36: Ist das wirklich so bewusst etwas, was du denkst?

00:13:38: Deine Reichweite oder sein Interesse an deiner Person, dass du das für das willst nutzen?

00:13:44: Ja auf jeden Fall.

00:13:46: Also ich glaube die Sachen, die ich dürfen und müssen lernen sollen durch mein Umfall, durch meine Schmerzen, durch meinen Diefen ist es eigentlich das wertvollste, was ich zurückgeben kann an die Menschheit.

00:14:00: Das macht nicht so jeder durch zum Glück.

00:14:04: Aber jeder hat irgendwie einen Dief und ich glaube diese verschiedenen Methoden und Ritual zu den Sachen rauskommen, vielen helfen.

00:14:14: Ja, das glaube ich auch.

00:14:17: Wenn man so einen Unfall hat, dann beregt natürlich dein Leben aber sicher auch das von dem näheren Umfeld und deiner Familie.

00:14:26: Wie hat deine Familie auf all das reagiert?

00:14:29: oder wie haben sie gelernt mit diesem All umzugehen?

00:14:36: Ich habe gerade kurz darüber geredet.

00:14:42: Es war ein Arzt und bereits mit Rostefahrt zu tun hat, hat dann gemerkt, dass diese Frage immer hier ist.

00:14:49: Wie gehen denn alle Menschen damit um?

00:14:52: Ich habe viele in der Schule geredet und ich habe oft, wenn die Kinder das gefragt haben ... Sie haben auch nicht mehr gefragt, hast du noch bald einen Kollegen gehabt?

00:15:01: Dann habe ich gesagt ja, aber wenn deine Freundin nicht so nahe drauf wird im Rosten kommen, würde ich sie jetzt nicht mehr als Kollegin wählen.

00:15:06: Da hat sie doch sicher.

00:15:08: Wieso haben sich dann alle immer das Gefühl, weil alle Kollegen verlieren, wer mit dem Rosten kommt!

00:15:13: Das habe ich mir natürlich auch nicht beantworten.

00:15:17: Aber das ist so der Ding, ich glaube dort geht es vor allem darum, dass ein gewisses Selbsterspakt und eine gewisse Selbstliebe von dieser Person, die einen Umfeld gehabt hat, noch da ist, dass sie das überhaupt will mit dem Menschenkontakt haben?

00:15:34: Und es geht wahrscheinlich darum, wenn man sich nachher die gleiche Person wie vorher noch charakteristisch sehr fest ändert, kann das dann natürlich auch wieder umfallen... Aber bei mir war es so, dass ich all meinen Kollegen und meine Familie ... Ab dem Punkt, an dem ich gecheckt habe, bin auch ich.

00:15:54: Es ging nur darum, wie man die Sachen berohlbaut macht oder wie man sie in den Ofen oder dort runterdreht.

00:15:59: Und der Rest ist nicht anders.

00:16:02: Weisst du mehr so?

00:16:04: Ich hätte es nicht gedacht, dass jemand sagt, er möchte nicht mehr mit dir befreundet sein oder gar nicht so.

00:16:10: Es ist ein komisches Beispiel.

00:16:11: Aber manchmal, wenn man weiss, jemand hat einen Verlust erlebt.

00:16:15: Viele erzählen ja nicht das nächste Umfeld, aber so eins weiter raus.

00:16:20: Dass die nicht mit dieser Trauer umgehen können oder wie sich die Gedanken denken ... Ich sage gescheiden nichts und frage mich nicht zu viel.

00:16:28: So habe ich es mir vorgestellt.

00:16:31: Man will gar nicht über das reden oder damit konfrontiert werden.

00:16:37: Vielleicht braucht es Zeit für sie.

00:16:38: Ich habe mit ihm so ein bisschen Angst, eine solche Nachfrage zu haben.

00:16:45: Also weisst du ich darf jetzt nachfragen?

00:16:47: Ja ja.

00:16:48: Aber ich kann... Weil

00:16:49: ich vorhin schreibe, dass es mich tut.

00:16:52: Nein aber so... Ich stelle mir vor, dass man vielleicht auch nicht immer darüber reden möchte.

00:16:58: Er ist mehr als einfach der Umfall für so viele Jahre.

00:17:01: Auf jeden Fall!

00:17:05: Das habe ich jetzt nie so erlebt.

00:17:07: Ich glaube am Umfall ist, wenn du weißt was passiert ist, dann weisst er was passiert.

00:17:11: Also viele Leute reden mir nicht über mein Umfeld.

00:17:14: Ich bin auch jetzt unter Rostuffahrer, ich frage eigentlich nie irgendjemandem was ihm passiert ist und sehr viel von ihnen anrufen.

00:17:22: Was ist denn dann passiert?

00:17:23: Keine Ahnung!

00:17:24: Und das weiß ich doch nicht... Es sind Menschen, ich rede halt mit denen, ich muss nicht immer nur jede Geschichte wissen, es ist halt so.

00:17:30: ja damals das und da ist es mir eigentlich nicht so wichtig weil halt jeder seine Geschichte hat?

00:17:37: Ja, aber es ist spektakulär und ein paar Wege spektakelär.

00:17:40: Wenn er weltberühmt ist, wird das schon mitbekommen, sonst ...

00:17:42: Ist auch egal?

00:17:43: Ja, ist für mich okay.

00:17:45: Und wie du sagst, hat sich dein Verhältnis zum Leben oder zum Tod fest verändert seit dort?

00:17:55: Joa... Ich würde sagen, dass es auf jeden Fall bewusster wurde, damit.

00:18:00: der Tod ist real und gar nicht so weit weg gehört aber genauso zur Natur als das Leben.

00:18:07: Du siehst auch biologisch mit deinen Eltern, schau mal an.

00:18:12: Ja, ich finde sehr viel Inspiration und Wissen- und Weisheit in der Natur und in den Gesetzen und Bewegungen.

00:18:26: Was bedeutet dir Freiheit und Unabhängigkeit?

00:18:32: Sehr, sehr viel!

00:18:35: Ich bin schon immer sehr frei.

00:18:37: Ich habe jetzt eine liebende Person gesehen, aber ich habe sehr viel Zeit mit dem Velo gebraucht und bin überall umgefahren.

00:18:46: Das ist ein geliebtem Velofahrer.

00:18:47: Ich kann einfach machen, was ich will und überall hegele.

00:18:53: Und auch jetzt fühle ich mich am lebendigsten.

00:18:57: Es hat geklappt, dass es etwas, das du dir hast müssen so fest erkämpfen?

00:19:00: Oder muss man sich als Rollstuhlfahrerin das Feste erkämpfen?

00:19:08: Natürlich, ich habe keine Autoprüfung und die meiste Räste von einer Autoprüfnung sind ja lange.

00:19:12: durch.

00:19:12: das ihre Freiheit und Autonomie.

00:19:17: Autonomie.

00:19:21: Aber ich habe eine Velonomie und durch das bin ich beim ÖV unterwegs und am Anfang war es ein hoher Kampf mit der SBB und da war es schon recht scheisse mittlerweile viel besser.

00:19:34: also es gibt immer noch einige Züge die nicht funktionieren an dieser Bahnhöfe.

00:19:38: Grundsätzlich funktioniert es besser.

00:19:40: Ich war mehr unterwegs.

00:19:42: Aber jetzt, um hier anzukommen – einfach heute einen normalen Tag?

00:19:47: Ist es ging ohne Probleme oder könnte man das besser machen?

00:19:51: Nein, eigentlich ist es easy.

00:19:52: Nur dann müsste ich bei dem Zürich Bahnhof Unterdrabel rumgefahren und dort finde ich teilweise ewig gefahren.

00:20:01: Kein Lift gehen, dann kommen wir wieder raus.

00:20:03: Alles wieder zurück und dort hin und dort.

00:20:05: Irgendwo versteckt man im Ecken ein, okay?

00:20:07: Dann kommt eine Halbsparte mit rauf.

00:20:10: Okay cool!

00:20:11: Ich fahre nicht alles an bereit.

00:20:14: Aber ich muss sagen in diesen über zehn Jahren, als ich es mir umfällig hatte, hat sich das auf jeden Fall verbessert.

00:20:21: Und ich habe mich freier bewegen noch nicht so wie das wünschenswert ist oder wahrscheinlich in irgendwelchen Gesetze steht, die man eigentlich hat ...

00:20:29: Besser.

00:20:29: Und das wäre so, wenn du jetzt zweimal schnippen darfst und dann wär der Mourner so wie du sagst?

00:20:35: Einfach autonom für jeden Mensch am Rollstuhl, sodass es einfach eben auch so ist.

00:20:41: Ein bisschen mehr Beton oder ein bisschen weniger Beton auch, dass funktioniert!

00:20:45: Wie erlebstest du das so?

00:20:46: Ich habe im letzten Mal jemand gehört, der gesagt hat, er nervt ihn, wenn die Leute immer fragen, ob sich etwas helfen könnte, nur weil er im Rollstühl ist heisst nicht, dass er permanent Hilfe braucht... Findest du, man kann generell etwas sagen?

00:20:59: Ist es cooler, wenn man fragt oder nur hilft, wenn er merkt, dass jemand darauf

00:21:06: wartet?

00:21:07: Ich habe hier so ... Mein Kredo ist ... Wenn jemand Liebe anbietet, kann ich ihn nicht verbetroffenen.

00:21:16: Auch wenn es manchmal blöde Fragen sind, sage ich einfach, nein danke!

00:21:20: Und versuche mich nicht darüber zu nehmen sondern eher darüber zu freuen, dass irgendjemand so wille nett sein und helfen.

00:21:26: Du

00:21:29: bist soziales Engagement sehr wichtig und du engagierst dich auch für die Sensibilisierung der Versölderung, für diese Barrierefreiheit.

00:21:38: Und was gibt dir das Engagement?

00:21:42: Also siehst du dich wirklich als Stimme dieser

00:21:45: Bewegung?

00:21:47: Nein, so jetzt nicht.

00:21:49: Also eine Zeit lang vielleicht mal ein bisschen mehr aber jetzt nicht mehr so sehr... Ich habe das Gefühl, in dieser Bewegung geht es jetzt auch darum, dass wir wieder junge Nachrücken, die auch wieder da ein bisschen den Finger auf die Wunde haben und sagen hey.

00:22:10: Da können wir aber noch... ich habe nach über zehn Jahren Botschafter-Tum beschlossen, ich würde mir gerne mehr auf Problemlösungen fokussieren als auf Probleme.

00:22:26: Ich habe die Arbeit sehr gerne gemacht und das war spannend.

00:22:29: Und ich war ganz viel in Ordnung.

00:22:32: Aber jetzt kann man kein Problem sein, wenn es so ist.

00:22:36: Das ist gut.

00:22:36: Ich will meine Energie noch im Andersen reinstecken, was etwas ablifthenderer ist.

00:22:42: Ja, da kann ich mir vorstellen... Was ist das nächste?

00:22:46: Fotografieren?

00:22:48: Grundsätzlich ist mir das wichtig, dass ich etwas zurückgeben kann von dem, der mir etwas gebrochen hat.

00:22:57: mit sich selber arbeiten zu sehen und wenn ich ein Problem im Aussen habe, irgendwer rauszufinden um was es ihm innen geht und das zu erst lösen.

00:23:09: Das ist also ein blödes Beispiel wie man Vorgnur wird.

00:23:16: Zuerst habe ich mich auf eine Art Gesamt dass ich im Rollstuhl bin und ich habe mir beobachtet gefühlt.

00:23:21: Irgendwann habe ich angefangen einfach an öffentliche Plätze zu gehen und die Leute beobachten.

00:23:25: Da bin ich nicht beobachtet.

00:23:29: Und sobald du dann aber auch genügend Respekt oder Selbstliebe für dich selbst hast, fühlst du dich nicht mehr so.

00:23:33: Dann schaust du dich niemanden an und dann kommen die Leute zu mir runter.

00:23:36: Ich kann es ausprobieren und alle schauen mich immer an!

00:23:40: Entweder sie schauen mich wirklich nicht an ... Oder mir fällt es überhaupt nicht auf.

00:23:45: Aber ich glaube, das ist schon irgendwie so wie du dir selber sehst.

00:23:49: So wie du es auch wahrgenommen hast.

00:23:51: Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den ich von mir gelernt habe, der viele andere Leute mitzupsten könnte.

00:23:58: machen, weil das wie ein Vorgner werden ist schon heute so ein grosses Thema.

00:24:02: Mega ja!

00:24:05: Was ist das, was du davor willst?

00:24:07: Respekt und Liebe.

00:24:10: Und da ist es eigentlich immer... Wenn du das Thema Rassismus gehst oder schon steigend bist, dann ist es auch immer etwas, weil der Mensch respekt und liebe.

00:24:20: Zuerst ist es immer nützlich wenn du dir selber kannst gehen irgendwie.

00:24:25: Das heisst du gehst Kuride.

00:24:27: Genau, Kuride persönlich oder mit mehreren Menschen.

00:24:32: Und Reisen, glaub ich auch sehr gerne?

00:24:35: Richtig!

00:24:36: Das geht gut.

00:24:37: Ist das immer einfacher oder ist es jenach Land mal schwieriger und weniger?

00:24:44: Ja, je nach Land mal schwerer und weniger, tendenziell immer wie einfach.

00:24:50: Aber es war schon so in Süditalien und wir hatten wirklich gute Hotels, die immer extra Anpasszimmer hatten Und erst im dritten Hotel konnte ich immer duschen.

00:25:03: Es ist halt so... Mega offen wird irgendetwas gemacht, was nicht funktioniert.

00:25:09: Da ist eine Stuhl in der Dusche, aber die Dusche ist so gross und passt nicht in die Dusch rein.

00:25:13: Das ist einfach keine Chance!

00:25:14: Du kannst einfach eine Dusche drin stehen, dann kannst du einfach nicht drinnen sitzen, fertig.

00:25:18: Also vorallem musst du es zu machen.

00:25:19: Oder

00:25:19: kannst du das sagen?

00:25:21: Ja ja, das kann ich dir schon gut sagen.

00:25:23: So schnell zaubert ihr keine Dusche.

00:25:24: Nein

00:25:24: natürlich

00:25:25: nicht.

00:25:26: Ich habe auch seit langem wirklich Hotel-Reviews gemacht Mit ihnen.

00:25:31: Ein bisschen geguckt, how to make it better.

00:25:34: Irgendwie musst du immer etwas arbeiten.

00:25:36: Ja ja, es ist wirklich ... Wenn du so reisen willst und das Fahrradgefühl bezahlt hast, dann musst du auf ganz viel Kompromisse eingehen.

00:25:44: Und auch immer ein Westlömpchen dabei haben!

00:25:46: Und hattest du eine Traumdestination oder einen Ort gefunden?

00:25:51: Das war eigentlich eine rundum gute Erfahrung.

00:25:54: Eine lieblingsdestination.

00:25:56: Ja schon.

00:25:58: Also die Amerikaner sind halt... Viel, viel weiter, was die Brustkernkeit beendet wegen der Zweiten Welt kriegt.

00:26:06: Und dort ist es dann das erste Mal gesehen.

00:26:10: Aha!

00:26:11: Also wenn man richtig überlegt, gibt's keine Behinderung, denn da funktioniert alles.

00:26:15: Es braucht natürlich auch ein bisschen mehr Platz aber es funktioniert.

00:26:20: und dort wurde sehr klar, dass Amerikaner bewusst sind.

00:26:27: Die haben schon Regeln, aber bei uns ... Irgendwo in einem Gesetz, wo keiner leist und nicht in den Köpfen der Menschen.

00:26:34: Und dort ist es auch fest in diesen Köpfern.

00:26:36: Das war für sie klar.

00:26:38: Es muss ein Rostgang sein wegen den Kirksveteranen.

00:26:40: Wenn du kein Kirksvetter an bist, scheisse ich gar nicht.

00:26:42: Es musste funktionieren!

00:26:44: Und das merkt man extrem.

00:26:47: Ich bin immer in einer Lade, die besser aussieht als im Kaffee.

00:26:52: Und die Kellnerin ist erst zu mir und sagt hey... Wir können hier, jetzt gerade zwei Stürfe zu meinen gehen.

00:26:57: Aber hinten durch kannst du in die Küche und dort zur Rostgegängeswäze.

00:27:00: Ich bin später da durch.

00:27:01: Tatsächlich kannst du durch die Küchen fahren, dann die riesiges wunderbares Rost-Gänges-Wäze, wie es in der Küche gebaut ist, ich muss sagen?

00:27:07: Nicht schlecht!

00:27:12: Es hat vielleicht nur ein einziges Wäze in einem abgefagten Dörnerladen, aber das ist eine Rostegänge.

00:27:18: Und das war schon sehr imposant zu merken.

00:27:21: Das kann funktionieren.

00:27:25: Und auch schön, wieder einmal eine schöne Geschichte aus Amerika zu gehören.

00:27:28: Ja genau!

00:27:30: Du weißt das auch.

00:27:33: Jetzt haben wir viel von deiner Vergangenheit und der Gegenwart erfahren.

00:27:38: Wenn wir jetzt in Zukunft schauen, hast du gerade noch einen Traum, den du am Träumen bist, welcher bald umsetzen möchte?

00:27:49: Wie fest Bald ist Bald?

00:27:51: Egal... In dem Leben.

00:27:54: In diesem

00:27:54: Leben?!

00:27:57: Im Moment bin ich daran, ein Buch zu schreiben.

00:28:02: Ich will mehr mit den Menschen reden über die Geschichten und Probleme und vor allem Lösungswege.

00:28:12: Und ich will auch meine Wissenderfahrung in etwas sammeln können.

00:28:19: Ein gewisser Traum ist dann irgendwann eine Haushaar im Wasser.

00:28:25: Egal, wie lange?

00:28:27: Also mehr hier oder mehr fort?

00:28:29: Mehr hier oder in Italien?

00:28:32: Oder irgendwo, wo du dazwischen oder an den Gänseln.

00:28:36: Nichts, ich lage dich vielleicht noch ein bisschen

00:28:38: mit dieser

00:28:39: letzten Rubrik, die heisst Truth or Snack.

00:28:42: Also ich stelle dir immer eine Frage und du darfst dich immer entscheiden.

00:28:45: Möchte ich ehrlich antworten oder möchte ich lieber so einen Snack ausprobieren?

00:28:52: Die erste Frage wäre was nervt ein Fussgänger innen?

00:28:56: Bei Fuss-Gängerinnen hat es einen Doppelpunkt gehabt, ich hoffe man hat ihn gehört.

00:29:00: Sie sind nur hochgeschwittelt.

00:29:04: Was läuft da drin?

00:29:09: Nichts sind einfach nur dann, wenn sie wie blind und taub durch das Leben gehen ... Obwohl sie nicht sind!

00:29:18: Die, die es sind... Das ist eine Entschuldigung.

00:29:19: Gehen wir noch nicht.

00:29:20: Gut.

00:29:22: Bist du ein Gobkind?

00:29:24: Ja, absolut.

00:29:27: Für was hast Du irrationale Angst?

00:29:34: Ich habe Angst.

00:29:37: Ja.

00:29:40: Seit dem Unfall oder schon immer?

00:29:42: Schon immer, weil ich dann mir auch wundert, dass der Umfall überhaupt passiert ist auf den Arten.

00:29:45: Was habe ich da?

00:29:47: Ich hätte

00:29:48: eigentlich so Angst werden abzuschauen.

00:29:51: Aber du weisst es nicht mehr!

00:29:52: Ich weiss nicht und es war durchgespannt dort eben.

00:29:54: Wegen davon können wir hier nachschauen.

00:30:01: Welche Fragen haben die Leute Angst, dir zu stellen?

00:30:03: Hast du das Gefühl?

00:30:07: Ich glaube früher ist das ... Ich bin froh zur Sexualität gesehen, aber mittlerweile haben sie auch nicht so Angst darüber zu reden.

00:30:17: Wie eine Barriere ist die Schweiz?

00:30:21: Von Skala von eins bis fünf oder wie?

00:30:23: Von eines bis sechs.

00:30:24: Das Schulnotensystem.

00:30:26: Einen bis sechs ... Oh, das Data ist noch gut!

00:30:28: Viererhalb.

00:30:29: So kann ein bisschen mehr sein.

00:30:33: Und was würdest du dem Jüngeren ich in einem Satz mit auf den Weg

00:30:39: gehen?

00:30:45: Du bist bereits gut, so wie du bist.

00:30:50: Gut!

00:30:50: Jetzt hast du aber einfach nichts gesnackt.

00:30:53: Hast du vergessen, dass du etwas geschnackt hättest?

00:30:54: Das scheint krass zu sein... Ich

00:30:56: hätte mir so böse Sachen fragen müssen.

00:30:59: Vielleicht musst du nachher noch eins...

00:31:00: Ja, ich habe es schon versucht.

00:31:03: Interessant aus Headbanger.

00:31:05: Also, ich danke dir vielmals für deine Offenheit und dass du bei uns warst.

00:31:10: Wir sind am Ende dieser Folge gekommen und folgen uns doch auf allen gängigen Plattformen und lassen diese zwei Wochen wieder rein.

00:31:20: Aber wir sind wieder da!

00:31:23: Danke vielmals!

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