Sarah Freiburghaus: Im Rega-Jet begleitet sie Menschen zurück in die Heimat | Host: Jennifer Bosshard
Shownotes
Mit ihrem Team fliegt Sarah Freiburghaus Patient:innen aus aller Welt, die in eine medizinische Notlage geraten sind, zurück in die Schweiz. In dieser Folge erzählt die Intensivpflegefachfrau von ihrem Alltag bei der Rega. Sie spricht darüber, wie Repatriierungsflüge mit dem Ambulanzjet ablaufen, wie sie mit unvorhersehbaren Situationen umgeht und warum ihr Job sie nach wie vor begeistert. Ein persönliches und eindrückliches Gespräch über die menschliche Seite eines aussergewöhnlichen Berufs.
Jetzt reinschauen, abonnieren und keine Folge mehr verpassen!
coop.chind ist ein Podcast der Coopzeitung. 🎧 Folge hören auf: Spotify, Apple Podcasts & überall, wo's Podcasts gibt. Hast du Fragen oder Inputs? Dann freuen wir uns auf deine Mail an: coop-chind@coop.ch Herausgeberin: Coopzeitung Hosts: Jennifer Bosshard, Olivia El Sayed Mehr auf Instagram oder TikTok: @coop.chind Mehr Informationen zur Coopzeitung findest du hier: www.coopzeitung.ch Du willst die Coopzeitung abonnieren? Dann gehts hier entlang: https://www.coop.ch/de/unternehmen/kontakt/kontaktformular.html?sector=Coopzeitung&issue=Abonnieren
Transkript anzeigen
00:00:00: Dann kommt häufig schon ein magischer Moment, wenn wir in den Spital gehen und die Patienten abholen.
00:00:06: Und ich glaube, dieser Moment, wo wir reinkommen mit Ovis und Grüezi ... Wir sind von der EGA, wir holen es jetzt zurück in die Schweiz.
00:00:11: Das ist für die Patienten einen ausspeziellen Moment.
00:00:18: Herzlich willkommen zu Cope Kind, ein Podcast der Cope Zeitung.
00:00:21: Hier geht es um Menschen, ihre prägenen Momente und um die Frage, was sie im Leben geformt hat.
00:00:27: Wie haben Sie sich seit ihren jungen Jahren verändert?
00:00:29: Und welche Träume haben Sie noch?
00:00:37: Heute bei mir ist
00:00:38: Sarah Freiburg Haus.
00:00:39: Sie ist intensiv pflegfach Person im Riga-Jet und holt mit sogenannten Repatriierungsflögg Patientinnen und Patienten zurück in die Schweizer unglaublich wichtigen Job, und ich freue mich fest, dass wir heute ein bisschen mehr darüber erfahren können.
00:00:54: Herzlich willkommen bei uns, Sarah!
00:00:56: Danke vielmals, Jenny.
00:00:57: Ich freue mich, hier zu sein.
00:00:58: Und ich habe mir überlegt, wenn ich das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht habe... ...und ich habe weit zurückgemessen?
00:01:05: Ich bin letztes Mal eine Bike in den Wald gegangen, so downhillmäßig.
00:01:09: Das war etwas Neues, das ich noch nie habe.
00:01:11: Das
00:01:11: ist nicht ganz so gefühlt!
00:01:13: Aber die Verletzungsgefahr ist relativ klein.
00:01:15: Ja, aber es ist eine
00:01:16: schöne neue Erfahrung.
00:01:17: Ich freue mich auf, dass ihr hier
00:01:18: seid.
00:01:18: Mega schön!
00:01:19: Und du bist in deiner Montu?
00:01:21: In deiner Uniform, wo du normalerweise auch unterwegs bist im Regal Chat.
00:01:26: Was ist dir speziell daran?
00:01:27: An der Uniform ist tatsächlich gar nicht vieles speziell.
00:01:31: Man schwitzt auch an dieser Uniform mit den heissen Ländern, aber sie ist so bequem, dass wir sie auch einmal vierzehr oder zwanzig Stunden abhalten können, wenn wir auf einer langstricken Flug sind.
00:01:40: Wir werden heute ganz viele Fragen klären offen... und auch mit ein paar Verwirrungen auf den Raum.
00:01:45: Aber das Erste, was ich gerne machen möchte ist einfach eine Zahl in der Raumstelle.
00:01:48: Und zwar drei Komma sieben Millionen.
00:01:52: Weisst du von was die steht?
00:01:53: Das sind unsere Gönne!
00:01:55: Oh wow!
00:01:56: Wo wir haben...
00:01:57: Genau.
00:01:57: Drei Komma Siebe Millionen Menschen sind Gönnerinnen und Gönnen der Regen.
00:02:03: Das ist unglaublich.
00:02:04: Es sind vierzig Prozent der Schweizer Bevölkerung.
00:02:08: Macht das mit dir für eine Gemeinnützige Organisation zu schaffen.
00:02:13: So einen hohen Stellenwert hat offenbar bei der Schweizer Bevölkerung.
00:02:19: Ich glaube, man darf schon sagen, dass wir stolz sind für eine solche Organisation zu arbeiten und es ist wirklich etwas einzigartiges.
00:02:26: Also ohne die Gönner würde diese Organisationen geben.
00:02:29: Sie finanzieren das, besterfalls zahlt man das und braucht es im ganzen Leben nie.
00:02:34: Aber wenn man es dann einmal braucht ... Dann ist mir so froh, ob man die Pfarrer bezahlt im Jahr, damit man eben auch gewisse Leistungen bekommt.
00:02:43: Jeden, der sagt, dass man wieder Regen schafft.
00:02:45: Jeder macht Feuer und Flamme, möchte nicht Geschichten erfahren.
00:02:49: Ich glaube nur, dass so viele Gönner hier sind ist jeder ein bisschen Rega.
00:02:52: Die Kinder kennen den Helikopter und es ist so etwas Schweizerisches.
00:02:58: Es ist auch die beliebteste Schweizer Markt, nicht nur kürzerlich, sondern auch kürzisch.
00:03:04: Und ich bin ja selbst auch Gönnerin.
00:03:05: Ich glaube, dass mega viele Schweizerinnen und Schweizer ein wenig wiegegleitet worden sind.
00:03:09: Mein Vater hat uns früher immer das Kärtchen gebracht.
00:03:12: Schön
00:03:12: frisch langeniert neue Rego-Gönnerkarten!
00:03:15: Was ich übrigens in der Vorbereitung auf unser Gespräch auch gelernt habe, ist das Coop bzw.
00:03:20: damals noch Konsumverein Kaiser Der Reger, der erste Helikopter verschafft hat es.
00:03:27: Der Hundertsebene-Fünfzig war das.
00:03:29: Hast du das
00:03:29: gewusst?
00:03:31: Nein, ich muss ganz ehrlich sagen.
00:03:32: Ich weiss gar nicht so viel über die Geschichte und die ganzen Shakespeare-Geschichte der Rega weil ich ja in meinem Beruf wirklich mit den Patienten bin oder bei den Patienten.
00:03:41: Und die ganze Geschichte von der Riga wie alles entstanden ist.
00:03:44: also wir haben bei uns in den ISO zentralen alle Helikopter und alle Fluggeber.
00:03:48: die Rega je gehabt haben wir auf einem Plakat und das schaue ich mir immer wieder an aber ich könnte ihr auch jetzt nicht aus dem Nächsten
00:03:53: bläuten was
00:03:53: da früher noch alles war.
00:03:56: Wir
00:03:56: wollen heute etwas über ... Dein Beruf natürlich, aber auch über dich.
00:04:01: Und ich würde sagen wir fangen einfach mal ganz, ganz vorne an und zwar in der Kindheit.
00:04:06: Wie bist du aufgewachsen?
00:04:08: Ich bin sehr schön aufgewachsen.
00:04:10: Ich bin immer in einer kleinen Dorf im Zürcher Oberland mit drei Schwestern im Wappi und ich glaube, dass ich wirklich eine ganz schöne klassische Kindheit hatte.
00:04:21: In einem Haus, in einer Mehrfamilienhaussiedlung mit vielen Kindern.
00:04:25: Mit vielen Familienkindern im gleichen Alter.
00:04:27: Wir waren ausser am Spielen.
00:04:27: Wir gingen nicht zusammen zur Schule.
00:04:29: Einfach so eine unbeschwerte Kindheit.
00:04:31: Uuuh schön!
00:04:32: Und was warst du für ein Kind?
00:04:34: Bist du ein Wilde?
00:04:36: Warst du eine ruhige Zockhaltung?
00:04:40: Ich war sicher ein aktives Kind.
00:04:41: Ich war immer auch gerne vorausgekommen.
00:04:43: Ich hatte schon als Kind auch gerne Tiere um mich herum.
00:04:46: Ich glaube, jedes Busy, jedes Boni, alles was irgendwie fell und vier Beine gehabt hat, wollte ich schon früher streicheln.
00:04:53: Als Teenager ... Bin ich wahrscheinlich etwas schwieriger gewesen?
00:04:58: Da würde meine Mutter jetzt auch lachen, wenn sie zuhören.
00:05:00: Die Teenagers waren sicher anstrengend mit mir, aber ich glaube, das hätte dazu gehört.
00:05:05: Und auch das vorumt jeden Charakteren.
00:05:07: So findet man den Weg im Leben, wo man am Schluss geht.
00:05:09: Und du hast drei Schwester?
00:05:10: Ja, ich
00:05:11: habe drei.
00:05:12: Also wir waren zu viert, vier Frauen und Mädchen.
00:05:15: Wie war das?
00:05:16: Wir
00:05:19: haben viel gestritten als Kinder, vor allem mit einer der Schwester.
00:05:22: Wir haben uns aufs Dach gegeben und gestritte.
00:05:25: Das hat unsere Eltern zur Weis gelohnt gebracht.
00:05:29: Jetzt haben wir alle so ein gutes Verhältnis miteinander.
00:05:32: Wir sind sehr nahe.
00:05:33: Wir wohnen alle zusammen in der Stadt.
00:05:35: Wir waren wirklich wie beste Freunde.
00:05:39: gesehen, weil der Alltag passiert einfach.
00:05:42: Plötzlich wieder ein oder zwei Wochen vergangen die Eintenfemme Familien haben.
00:05:45: Ich arbeite schlicht und sehe mich nicht.
00:05:46: Aber dann mache ich mir mal eine zehnminütige Sprache nach Recht um es in meinem Herzen so näher zu
00:05:51: kommen.".
00:05:51: Meine Schwester sind nicht ein Teil von mir.
00:05:54: Ich weiss gar nicht, ich bin die mit den drei älteren Schwestern.
00:05:57: Das definiert mich auch fast ein bisschen.
00:05:58: Das
00:05:58: ist wirklich sehr schön!
00:05:59: Es ist auch eine spezielle Beziehung.
00:06:01: Ich habe einen Schwester und finde es ganz eine speziellbeziehung zu einer... was man hat bei einer Schwester?
00:06:06: eben wie du sagst.
00:06:08: Man fetzt sich, man wirft sich alles leid an den Kopf und fünf Minuten später ist das wieder so.
00:06:14: Hast du gerade Zeit wenn man etwas macht?
00:06:15: Ja
00:06:16: und sie sind einfach da.
00:06:17: Sie sind einfach hier oder bei meinen Schwesters?
00:06:19: Ich finde es wahnsinnig.
00:06:20: Also
00:06:20: das ist wirklich so.
00:06:22: Verzähl mal, wie kommt es dann zu, dass aus diesem sehr aktiven Kind eine Pflegefachperson geworden ist in einer Merei?
00:06:31: Gattest du jetzt diesen Weg?
00:06:32: Wie ging das?
00:06:33: Hey!
00:06:34: Das ist ein spannender Weg und ich habe mir diese Frage im Fall auch gestellt.
00:06:38: Mein Beruf, den ich gelernt habe, ist die Pflegefachfrau Und zu diesem bin ich etwas weite Jungfrau zum Kind.
00:06:44: Ich kann dir nicht mehr sagen, was das Ausschlag geben war, dass ich mich für dieses Studium entschieden habe!
00:06:49: Ich habe die Diplom-Mittelschule absolviert und dort sind noch nicht die meisten Kolleginnen und Kollegen im pädagogischen Bereich gegangen.
00:06:56: Das ist für mich ganz klar gewesen, damit es keine Frage kommt.
00:06:59: Irgendwie bin ich so zum Gesundheitswesen gekommen.
00:07:02: Obwohl ich auch Pelletierärte sein werde... Aber an der Universität kannst du nicht mit den Diplomittelschulen gehen.
00:07:07: Darum bin ich dann irgendwie bei der Pflege
00:07:09: gelandet.".
00:07:10: Ich glaube, es hat sicher auch damit zu tun, dass meine Mutter eine Pflegefachfrau war.
00:07:14: Früher war das ein anderer Brustbezeichnung, aber ich glaube schon, dass er ihn prägt und nach ein paar Jahren arbeiten habe ich mir diese Reisephase angefangen.
00:07:24: Ich höre etwas typisch zu diesen jungen Schweizerinnen und Schweizer, die dann eingefunden haben.
00:07:28: Sie nehmen den Rucksack... Das habe ich gerade gemacht!
00:07:32: Wo bist
00:07:32: du
00:07:32: hin?
00:07:32: Ich bin vor allem in Panama.
00:07:34: Auch wenn ich stecke bleiben
00:07:36: kann.
00:07:36: Aber gegen Südamerika ist es nicht so ein Traumziel sein.
00:07:39: Ich bin auch auf Südamerkirche reisen, aber nur ein halbes Jahr.
00:07:42: Aber auch das ist lang.
00:07:47: Zwei, drei Monate war das erste Mal.
00:07:48: Irgendwann ist es ein bisschen lieber dazu.
00:07:50: Das ist meistens so.
00:07:54: Und dann bin ich wieder in die Schweiz gedrückt und arbeite ein paar Monate.
00:07:57: Dann wieder sechs, sieben Monate auf Panama.
00:07:59: Ich habe das über mehrere Jahre gemacht.
00:08:01: Dort finde ich eine Lanzenbreche für unseren Job.
00:08:04: Das ist so cool, man hat immer eine Anstellung in der Pflege.
00:08:08: Man kann ein paar Monate arbeiten und wieder gehen.
00:08:10: Und ich finde es wirklich einzigartig.
00:08:12: In den wenigsten Prüfen kann man das.
00:08:15: Ich kam nur für zwei Monate in die Schweiz.
00:08:18: Dann habe ich Geld gehabt und habe einen guten halben Jahr damit leben können.
00:08:22: Mit einem anderen Beruf waren wir nicht möglich.
00:08:25: Wie lange warst du im Total in Panama?
00:08:28: In total, wenn ich alle zusammenzählen
00:08:31: möchte.
00:08:31: Wie lange ist das?
00:08:32: Das
00:08:32: ging über vier bis fünf Jahre sicher.
00:08:35: Auch
00:08:36: wegen dem Falle?
00:08:37: Ja, ja!
00:08:38: Ich hatte eine Beziehung dort und ...
00:08:40: Redest du Spanisch
00:08:42: nicht mehr auch?
00:08:43: Ja... Ich redet Spanische nicht mehr gut, weil es verloren ging.
00:08:47: Aber ich redete immer noch und es war wichtig für die Arbeit im Regal Chat.
00:08:51: Und der Moment, an den ich gefunden habe, brauchte ich eine Herausforderung auch beruflich Und dann habe ich mich für das Studium entschieden, für die Intensivpflege.
00:09:00: Das ist noch einmal ein zweijähriges Studium.
00:09:03: Irgendwann hat sich das mit der Beziehung und der Liebe verändert.
00:09:06: Dann kam mein Moment zum Definitiv zurück in die Schweiz und habe noch den Studium gemacht für die intensive Pflege.
00:09:12: Damals schon mit dem Wissen, dass man mit diesem Abschluss auf den Ambulanzschätten gehen kann.
00:09:18: Okay also es war schon so im Hinterkopf?
00:09:19: Ich hatte dieses Set im Hinterköpfe.
00:09:21: Warum?
00:09:22: Was hätte ich gereizt?
00:09:24: Ja, eben.
00:09:24: Ich bin mega noch im Reisemut, irgendwie doch drin gewesen und einfach den Gedanken können arbeiten und reisen das verbinden dass es schon einmalig ist.
00:09:33: Als ich den Abschluss hatte, habe ich dann aber auch einige Jahre im Unispital Zürich weitergearbeitet auf die Intensivstation.
00:09:39: Und das war gut, weil man so vieles dort lernt.
00:09:42: Ich glaube, dass ich an Fakten und Sachen gelernt habe, die ich nie gelernt hätte, wenn ich sofort auf die Ambulanz checken würde.
00:09:48: Und ich möchte diese Zeit nicht missen!
00:09:50: Auch heute arbeite ich wieder zwanzig Prozent im Unospital.
00:09:53: Du rotierst so viel?
00:09:55: Wie ist dein Rhythmus?
00:09:56: Also du schaffst immer eine Woche oder zwei im Spital.
00:10:01: Der Rest?
00:10:02: Ja, bei Rega.
00:10:03: Genau!
00:10:04: Es ist so eine Woche im Monat, in der ich im Unispital arbeite und der Rest bei Regan.
00:10:08: Man tut es einfach so blockweise machen wie sonst wer ein Planer ist.
00:10:12: mit den Einsatzplanungen von Regan wäre das gar nicht möglich.
00:10:15: Das ist von der EGA bewusst so gewählt, dass wir alle auch noch im Akutspital arbeiten.
00:10:20: Dass wir mit sehr kritischen Situationen regelmässig konfrontiert sind.
00:10:26: Wenn es im Ambulanz-Jab eine solche Situation kommt und wir kompetent reagieren können.
00:10:30: Wenn du um Simulationstrainingen machst, hast du das niemals.
00:10:33: Oder wenn du die Situationen erlebst.
00:10:37: Unispital handelt sich schon sehr kranke Leute.
00:10:42: Ja, und dort habe ich so vieles gelernt, weil ich dankbar bin.
00:10:45: Also bleibst du immer ein bisschen
00:10:46: an Schuhe?
00:10:47: Mega!
00:10:48: Jetzt haben wir soviel über den Regalchett geredet und ich glaube da müssen wir jetzt wahrscheinlich etwas Klarheit reinbringen, denn mein Bild von dem Regal, das sind die hellenden Lüfte wie nicht so gerne, sondern das sind Helikopter.
00:11:02: Rote Helikope, wo Leute aus ganz prekären Situationen sprechen, irgendwo am Berg oder wenn sie irgendwo verunfallt sind... Kannst du schnell eine kleine Übersicht machen, was ist Helikopter?
00:11:17: Wie muss man sich das vorstellen.
00:11:18: Wie setzt euch das zusammen?
00:11:20: Das sind echt wie Geschwister, die mit Helikope drunter chatten und ich würde sagen ... Der Chat ist vielleicht die grosse weiße Schwester des roten Helikoptes und die unbekannte Schwester.
00:11:31: Wir haben drei Ambulanzflugzeuge und das sind Business-Chat Flugzeuge also richtige Flugzeug Und mit diesen Flügen wir auf der ganzen Welt umeinander Die Leute zurück, die im Ausland in eine sehr schwierige medizinische Situation geraten sind und anders nicht mehr zurück in die Schweiz kommen.
00:11:49: Der Helikopter fliegt nur in der Schweiz oder ganz näher aus dem Land.
00:11:53: Und den HelikOPTER macht sog.
00:11:55: primäre Einsätze.
00:11:55: Er geht auf die Unfallstelle, er geht auf den Autobahn, wenn etwas passiert ist, tut der Patient erst versorgen und bringt ihn innerhalb von wenigen Minuten ins Spital.
00:12:05: Und der Ambulanz-Chat?
00:12:07: Wir kommen dann, wenn die Menschen ... Und in diesem Land, wo ein Unfall oder eine schwere Krankheit passiert ist, bereits im Spital sind.
00:12:15: Sie wurden untersucht und haben Diagnose gestellt.
00:12:19: Bestenfalls hat man schon eine richtige Therapie angefangen.
00:12:22: Dann können wir es zum Zurück in die Schweiz bringen.
00:12:24: Bis dann immer ein Edelweissflüger nicht mehr möglich ist zu Hause gekommen?
00:12:29: Wie ist das für die Leute immer völlig klar, dass ein Flug kommt?
00:12:34: Wo ist der Helikopter?
00:12:35: Das
00:12:35: gibt es auch.
00:12:36: Sie haben mich gefragt, ob er mit dem Helikoptor von Argentinien kommt und ich wollte sagen, nein!
00:12:42: Nein,
00:12:43: das ist gegen die Nähe des Früges und sie sind damit ganz erstaunt, dass jetzt so einen grossen Flieger für sie allein und in die Hallwelt gesetzt
00:12:52: wird.
00:12:52: Kurze Webenpausen oder eben Geschichtsstunden.
00:12:56: Träger wird nächstes Jahr für siebzeig Jahre alt und sagt Danke.
00:13:01: Danke an alle ihre Gönnerinnen in der ganzen Schweiz, die die Einsätze seit Jahrzehnten mit ihrer Solidarität möglich machen.
00:13:08: Coop und Trettungsflugwacht Rega haben übrigens eine gemeinsame Geschichte.
00:13:12: Mitte der neunzehnten Fünfzigerjahre hat Coop damals noch Konsumverein genannt, ein landesweites Spendensammling zugunsten von den Regen durchgeführt.
00:13:21: Und Coop Kundinnen und Kunden haben an der Kasse so viel Geld gespendet, dass mit dem Geld der erste Regahelikopter konnte gekauft werden und im Februar nineteenhundertsebenefünfzig am Trettungspflugwart übergeben wurde.
00:13:34: So jetzt wissen wir Bescheid!
00:13:35: Jetzt gehts weiter mit der aktuellen Folge.
00:13:40: Und wie muss ich mir das vorstellen, wenn du jetzt einen Einsatz hier hast?
00:13:43: Du weisst, du holst jetzt was an einem typischen Land, den jemand wieder abholen kann.
00:13:47: Das kann überall sein oder?
00:13:48: Es kann wirklich überall auf der Welt sein.
00:13:50: Überall als ein Weitester ist irgendwie eine Säupazifik, die ich war.
00:13:53: Ich glaube jetzt sind es Sommerferienzeit und Italie-Spanier sind hoch aus unsere Hauptdestinationen sicher auch noch Griechenland viel.
00:14:01: In den Wintermöhnen sind wir unglaublich viele in Thailand.
00:14:09: Das bedeutet, ich komme jetzt in eine total medizinische, schlimme Situation.
00:14:14: In meiner Ferie, zum Beispiel in Spanien oder Griechenland und ich bin darauf angewiesen, dass ihr mich abholen könnt.
00:14:21: Wie sieht das bei dir aus?
00:14:23: Was passiert
00:14:25: hier?
00:14:25: Wenn du anläutest, dann kommst du zu unserer Einsatzzentrale mal deine Daten aufnähte, schauen wo bist du überhaupt und alles.
00:14:32: Und dann können auch unsere Beratungsärzte und dünne Medizinische Informationen einholen.
00:14:37: Dünnen wir mit dem Arzt reden, der dich hoffentlich im griechischen Spital oder den Ärztin im grieschen Spital behandelt hat?
00:14:44: Wenn es klar ist, dass eine Ambulanzflug notwendig ist, wird das ebenfalls von unseren Einsätzen... Zentrale planen.
00:14:50: Und ich glaube, man darf nicht vergessen, dass ungrosse Planung dahinter steckt.
00:14:54: Also unsere Flüge müssen betankt werden in Griechenland.
00:14:57: Wir brauchen eine Ambulanz, die dich an den Flughafen bringt.
00:15:01: Respektiv uns zuerst ist spital, damit wir dich gegennehmen können am Flughafengehen gehen.
00:15:06: Wir benötigen überflugsbewilligungen und Abfertigung.
00:15:09: ganz viele Sachen beim Planeten sein.
00:15:12: Ich erfahre einfach am Vorabend ... dass ich am nächsten Tag in Griechenland gehe.
00:15:17: Ich erfahre, dass wir ein Check-in haben, irgendwie um halb acht Uhr morgens.
00:15:21: Ich kann mich dann in deine Dokumentation einlesen.
00:15:25: Hier haben wir einen ganz normalen System mit medizinischen Informationen auszuholen und entsprechend sind wir uns vorbereitet mit speziellen Materialien, die man mitnehmen muss.
00:15:35: Ich verspreche mich mit dem Arzt, der ebenfalls auf dem Flug dabei ist.
00:15:38: Und da fliegen wir zuerst einfach mal auf Griecheland ohne dass viel passiert!
00:15:43: Und dann kommt häufig schon etwas im magischen Moment, wenn wir in den Spital gehen und die Patienten abholen.
00:15:49: Ich glaube, der Moment, wo wir reinkommen mit Ovis und Grüezi – wir sind von Rego, wir holen sie jetzt zurück in die Schweiz – das ist für die Patienten ein ausspezieller Moment.
00:15:59: Ein leichter Ego?
00:16:01: Ja!
00:16:01: die wirklich immer Tränen verliessen.
00:16:03: Sie sind so froh, endlich wieder Schweizer-Deutsche zu hören oder?
00:16:07: Französisch ist es je nachdem natürlich nicht nur die Schweizer, die man holen will aber auch in der Sprache, wo man versteht und ich glaube das gibt ein Gefühl von Sicherheit.
00:16:15: Ich glaube schon wenn sie uns sehen, haben sie das Gefühl ja jetzt kommt's gut.
00:16:18: Was ist so schön die schönste Begegnung, was du gehabt hast, dass du jemand bist, den du abholst?
00:16:23: Einer, der bleiben ist?
00:16:24: Ich glaube im Fall wirklich, da sind ganz viele von diesen Momenten einfach von dieser Grüße, wir holen sie jetzt heim momentan.
00:16:28: Und möglich sein fallen einem mit Träne um den Hals Ja, und das ist häufig.
00:16:34: Das sind wirklich die schönen Momente.
00:16:36: Ich finde schon wir haben von dieser ganzen Organisation so viele Leute im Hintergrund involviert.
00:16:43: Wir haben fast den schönsten Teil.
00:16:45: Wir haben die ganzen Dankbarkeit der Leute und die ganze Erleichterung, während vielleicht Kolleginnen und Kollegen von den Einsatzzentralen noch mehr mitkonfrontiert sind.
00:16:57: Dass wenn die Menschen anläuten und Hilfe brauchen, dass sie etwas gestresst sind oder Druck machen, einfach wie sie Angst haben?
00:17:02: Wie sie nur Angst haben!
00:17:04: Und dann sind das nicht nur die schönsten Gespräche, wir haben eben so die Lorbeeren.
00:17:10: Wenn wir entkommen ist alles gut.
00:17:11: Dann ist alles Gute, dann geht es heim.
00:17:13: Ja, dann ist niemand mehr fordernd ...
00:17:17: Wie ist das bei den Rückflügen?
00:17:21: Ist es nur der Patient und die Patientin, die damit fliegt oder sind das noch Angehörige mitgekommen?
00:17:28: Wer ist alles in
00:17:30: diesem Chat?
00:17:31: Es ist der Patient.
00:17:34: Und wenn möglich haben wir zwei Patienten.
00:17:37: Wir haben zwei Intensivpädter in dem Flüger, also zweiliger Platz mit Beabmungsgräben, mit Monitoring ... Und wir schauen, dass Pro-Patient eine Angehörige mitfliegen kann.
00:17:49: Wenn das gewünscht ist... Ich glaube man vergisst immer die Anhörigen machen die Heldurren in dieser Zeit.
00:17:54: Die Patienten sind im Spital und die Anhörung tun eben ganz viel auch mit unserer Einsatzzentrale telefonieren.
00:17:59: Wir müssen vielleicht auch noch mit Versicherungs-Sachen abklären.
00:18:01: Die sind immer im Machen, Machen Machen.
00:18:04: Sie haben soviel Angst!
00:18:05: Und ich glaube wenn wir sie dann mitten nehmen, dann ist es für sie so eine Erleichterung.
00:18:11: Wenn sich nicht um ihre eigene Rückflug kümmern.
00:18:14: Ja, man kann sie mitfliegen.
00:18:15: Das machen wir in der Regel auch.
00:18:17: Und wenn Kinder involviert sind, dann schauen wir, dass die Mami Unterpappe mitfügen können.
00:18:24: Dort ist es schwierig, wenn noch viele Geschwister gejungen sind und fast zu viel für die ganze Familie ist.
00:18:28: Aber dort schauen wir sehr individuell.
00:18:30: Wir haben nicht so eine starre Richtlinie.
00:18:32: Wir nehmen wirklich individuelle Situationen an.
00:18:34: Dann bin ich unter Arzt im Flüger und Pilot.
00:18:39: Also von Seite Personal?
00:18:42: Was ist ein typisches Team?
00:18:44: Typische
00:18:45: Teams sind zwei Piloten, eine Pflege und einen Arzt.
00:18:49: Je weiter man fliegt, desto mehr Piloten.
00:18:52: Auf Thailand sind wir drei bis vier Piloten und wenn es dann noch weitergeht, sind sicher vier Pilote, die immer zweimal ruhen und zweimal fliegen.
00:18:59: Wenn du jetzt gehst, sag mal auf Thailand, ist das hier wieder zurück oder ... Du bist in einem schnellen Moment dort und du wirst mal schnell ausruhen.
00:19:08: Ja,
00:19:08: wir dürfen dann auch ausschauen und in eine schöne Massage gehen.
00:19:12: Wir fliegen runter halt mit dem Zwischenstopp zum Tanken, weil unser Flieger arbeitet Zürich-Thailand nicht mit einer Tänkfüllung.
00:19:18: Und vor Ort haben wir einen Tag auf den Halt.
00:19:20: Ich glaube, dass es um das Verstahepiloten sind, ganz normal reglementiert wie Pilote von anderen Airlines auch die mündige Ruhezeit nach so einer langen Strecke.
00:19:30: Und somit haben wir natürlich die Ruhe Zeit auch was wir froh sind.
00:19:33: Und dann haben wir einen Tag, wo wir uns ein bisschen den Chatleck kümmern können und etwas schlafen.
00:19:40: Wir gönnen der Patienten besuchen in dieser Zeit im Spital einfach, dass er schon mal weiss, wie wir hier sind.
00:19:45: Das läuft alles nach Plan.
00:19:46: Dann geht es einen Tag später
00:19:48: durch.
00:19:48: Okay... Was ist für dich so eine Einsatz, die dir besonders hängenbleibend ist?
00:19:54: Was emotional etwas stark mit dort gemacht hat?
00:19:57: Ähm
00:19:59: ... das sind diese Einsätze, Schon häufiger erleben junge Menschen oder Kinder etwas sehr Schlimmes.
00:20:09: Häufig mit Umfällen, wenn wirklich ein junger Mensch komplett zum Leben ausgerissen wird.
00:20:13: Weil es umverschuldete schwere Umfälle gibt.
00:20:17: und man weiss jetzt ist das Leben nicht mehr das Gleiche.
00:20:20: Und gerade wenn ein Kind in schöneren Augenumfall verwickelt ist ... Es ist schwerstverletzend, dass wir nie das Leben haben können, was es hatte.
00:20:29: Das macht schon etwas mit mir.
00:20:33: Und wie ist denn das, wenn du ... Du hast ja in diesem Sinn natürlich eine pflegende Rolle.
00:20:39: Aber ich nehme an, dass es dir auch emotional mitnimmt oder diese Geschichten.
00:20:44: Du hast sicherlich unsere Betroffenheit.
00:20:47: Wie gehst du damit um?
00:20:51: Ich glaube auf dem Flug selber haben wir für die Angehörigen ganz viele betreuende Rollen.
00:20:56: Also meistens sind Angehäure hier.
00:20:58: Der Patient ist dann gar nicht bei Bewusstsein.
00:21:02: Erfährt viel von den Angehörigen und kommt die Verzweiflung von ihnen mit über.
00:21:08: Das ist das, was bei mir hinterlässt.
00:21:11: nach einem Einsatz ... Ich bin auch seit zwanzig Jahren in meinem Beruf.
00:21:17: Auch im Spital habe ich leider schon sehr viele traurige Situationen miterlebt.
00:21:26: Mein Umgang damit ist, dass diese Gefühle einmal hier sein dürfen.
00:21:31: und dass ich auch mal melancholisch sein darf, nach einem schwierigen Einsatz oder nach einem schweren Dienst.
00:21:35: Mir hilft es in der Natur aus zu sein.
00:21:38: Die lange Spaziergänge mit dem Hund, den langen Ausrieb mit dem Ross und einfach vielleicht einmal dieser Melancholie anzuhangen, das ist okay.
00:21:44: Und die dürfen wir sein.
00:21:46: Ich finde aber, es verfliegt dann wieder, weil der nächste Einsatz steht hier.
00:21:49: Und ich möchte nicht beim nächsten Einsatz gedanklich noch beim Einsatz von gestern sein.
00:21:54: Das möchte ich da sein, wo ich denn bin und ich gebe mir Zeit, um eben vielleicht einen Einsatz zu nahewirken lassen.
00:22:01: Aber ich finde, der nächste Patient verdient sich mit vollen Präsenten um Inkümmern.
00:22:09: Wie ist es so, wenn ihr in Länder geht und jetzt zum Beispiel selber auch die Sprache gar nicht redet?
00:22:15: Ich denke Kommunikation ist wahrscheinlich auch noch wichtiger als Spekt.
00:22:20: Ja, das ist ja sehr spannend!
00:22:21: Aber benimmt
00:22:22: du es?
00:22:22: Bist du das in diesem Fall?
00:22:24: Die
00:22:24: Integrations-Indebärze ist, glaube ich, eines der Hauptkredits überhaupt vorhanden.
00:22:29: Mit Englisch kommt man wirklich, wirklich sehr weit.
00:22:32: Wir alle reden mehrere Sprachen und das ist Voraussetzung.
00:22:36: Gerade die afrikanische Länder kommen mit.
00:22:38: Französisch natürlich sehr, sehr weit, eben ich rede noch spanisch, da sind wir südamerikanisch gut abgedeckt.
00:22:43: aber gerade zum Beispiel Brasilien ist ein Land... wo viele Leute kein Englisch können.
00:22:48: Ich habe immer gedacht, ja Akademiker, Ärzte in jedem Land reden Englische und das ist wirklich nicht so.
00:22:55: Heutzutage helfen Apps natürlich mit der Verfügbarkeit vom Internet.
00:22:59: Überall wurde es deutlich einfacher.
00:23:02: Und man macht aber vieles mit Hand und Füße dann auch.
00:23:05: Bei medizinischen, gerade wenn man vielleicht einen medizinischer Bericht geschrieben hat zu guten, kann man einiges ableiten.
00:23:10: Gerade bei den latinischen Sprachen gewisse Begriffe sind so etwas ähnlich.
00:23:15: Aber macht es damit auch wirklich mit Hand und Füße?
00:23:17: Ja.
00:23:18: Und dann musst du dich irgendwie wegfinden, lösst doch.
00:23:21: Und meistens ist schon ganz, ganz basic Englisch das, was man sich am meisten findet.
00:23:26: Aber wirklich sehr niedrigere Niveauamie, aber es langen, dass wir zumindest zu den wichtigsten Informationen kommen.
00:23:33: Bist du eigentlich... Du warst schon mal auf der anderen Seite.
00:23:35: Bist du in einer Situation gekommen, wo du auf Drega angewiesen warst?
00:23:39: Gibt es irgendjemand
00:23:41: davon?
00:23:41: Ja tatsächlich!
00:23:43: Ich habe im Ausland beim siebten Halswirbel den Doormfortsatz gebrochen und dann hat Dregas Rückreise organisiert.
00:23:53: Ich muss noch sagen, dass Dregat nicht nur die Leute mit dem Ambulanzjet holen, sondern sie helfen auch... mit der normalen Linienflieger, die man dort komfortabler haben kann.
00:24:03: Wir organisierten ein Business-Ticket, damit ich ein Business fliegen und so mit liegen konnte.
00:24:09: Meine Kollegin war meine Helferin.
00:24:11: Ich konnte nichts mehr tragen oder laufen.
00:24:14: Und ihr finanziert das ebenfalls, dass sie als Lufttransporthelfer können.
00:24:19: Okay!
00:24:20: Mich betreut auf den Flug.
00:24:22: Und Rega macht es auch.
00:24:23: Wenn ich nicht eine gute Kollegin hatte, die dabei ist, würde Rega jemand in dieses Land schicken.
00:24:28: Zum Beispiel mich.
00:24:28: Ich füge ganz normal mit einem Airline dort an und tue dann mit dieser Person so etwas alles.
00:24:36: Meine beste, ich bin so die beste Freundin in diesem Moment und du mit dieser Person ganz normal im Linenflieger heifliegen.
00:24:45: Das gibt es eben nicht immer der Ambulanz-Chat, sondern auch die begleitete Linien wie wir das sehen.
00:24:50: Und
00:24:50: dort wo du darauf angewiesen warst du selbst schon bei den Regen geschafft?
00:24:53: Nein,
00:24:53: das ist jetzt vor der Zeit.
00:24:55: Aber das war dann von einer ersten Berührungspunklung.
00:24:57: Ja ja und ich bin wirklich begeistert gewesen.
00:24:59: Wie unkompliziert dass es gelaufen ist... Ich habe noch
00:25:02: nie zum Glück irgendwie.
00:25:05: Rega war in Anspruch, ich wurde aber einmal geredet von einem Regahelikopter einer Grundlenabe.
00:25:12: Aber das war im Rahmen eines Fernsehs.
00:25:16: Das war so eine Übung, die ich gemacht habe.
00:25:19: Auf den männlichen, manchmal so Trainingsabsolvieren und dann bin ich im Rahmen dieser Sendung gekommen.
00:25:26: Du warst am Seilgekang oder wie James Bond?
00:25:30: Mit Rettungssender.
00:25:31: Okay cool!
00:25:32: Aber auch in Erfahrung.
00:25:33: Ein grosser Fall ist mir das auch wirklich eingefahren.
00:25:35: Es war sehr beeindruckend gewesen.
00:25:39: Gibt es auch... So ein Erlebnis, das dann negativ in Erinnerung bleibt.
00:25:45: Das ist total frustrierend gewesen, wie es abgelaufen ist.
00:25:50: Ähm... gute Frage!
00:25:52: Nein, negativen Erinnerungen würde ich nicht sagen.
00:25:56: Aber es gibt Einsätze, wo der Wurm drin ist.
00:25:58: Wo es einfach organisatorisch zu Schwierigkeiten kommt und die Ambulanz verspätigt hat, weil wir im falschen Spital waren ... weil wir nicht wissen, wo das Spital ist.
00:26:10: Sondern wie es für ein Spitalgruppen ist, der verschiedene Standorte hat und dann sind wir zum falschen Standort geschickt worden.
00:26:18: Keine Ahnung oder was eben mit Bewilligungen irgendetwas nicht geklappt hätte.
00:26:22: Es gibt auch meine Einsätze hier, da ist der Forum drin.
00:26:24: Und dann kommt man einfach innen raus mit Verspätung.
00:26:28: Und auch Kommunikationsschwierigkeiten, die einem das Ganze ein bisschen ...
00:26:32: Ja, Kommunikation und Schwierigkeiten gibt es auch.
00:26:34: Dort finde ich aber schon sehr lösungsorientiert.
00:26:37: Wir sagen immer mit dem Problem, wenn sie da sind.
00:26:40: Ich glaube, wenn man möchte, dass immer alles ganz klar so leistet, dann kann man nicht einen Beruf wählen, wo wir auf so viele äussere Faktoren angewiesen sind.
00:26:49: Wir sind nun mal auf Mitarbeit der Spitäler im Ausland von den Ambulanzen oder der Flughafenabfertigung.
00:26:57: Und wenn mit dem nicht umgehen kann, dann sollte man das nicht machen.
00:27:01: Was passiert eigentlich, wenn ich in der Schweiz angekommen bin?
00:27:04: Wie geht es weiter?
00:27:05: Dann wartet die Ambulanz auf uns!
00:27:07: Wir tun den Patienten die Umladung in die Ambulanz.
00:27:10: Wenn die Patienten weniger schwer verletzt sind, machen sie das unternehmen selber ohne unsere Begleitung.
00:27:17: Wenn es Patienten sind, die künstlich beatmen oder sehr kritisch weg sind und ich und der Arzt bis ins Zilspital begleiten, wie wir kennen den Patienten schon ein paar Stunden.
00:27:28: Dann gehen wir mit bis wir im Zilsspital abgehen.
00:27:31: Und dann hast du Führer oben nachher?
00:27:33: Ja, da haben wir noch den Fliegenputzen-Retablierer.
00:27:36: Genau!
00:27:37: Die Flüger sind immer noch im Einsatz so retabliert, dass sie ihre Zeiten kruchend eingechecken und das wirklich alles an diesem Ort ist, was man sein muss, damit die jederzeit bereit sind.
00:27:46: Das gehört auch dazu.
00:27:46: Es ist aber auch ein guter Abstoss finde ich.
00:27:50: Was muss ich mir vorstellen, wie viele Einsätze fliegst du im Monat?
00:27:55: Also ... Ich glaube, dass man sich das Grundsätzchen vorstellen kann.
00:27:58: Wir haben drei Ambulanz-Chats und gerade in den Sommermöhnen fliegen wir mit allen Chats mindestens einmal am Tag, wo in der Regel zwei Patienten an Bord sind.
00:28:05: Dass ich mich pro Tag holen will, wenn ich mir schon sechs Patienten zurückziehe.
00:28:10: Und ich ... In den Sommermitteln ... Mein Gott!
00:28:13: Ich kann es dir nicht ganz genau sagen.
00:28:14: Ich arbeite siebensiebene Prozent.
00:28:18: Von dieser Zeit, als ich geplant bin, bin ich etwa achtzehn Prozent davon auch tatsächlich am Flügen.
00:28:25: Unglaublich.
00:28:26: Das ist für mich ein unfassbar beeindruckender Job, das du hast.
00:28:31: Ist dir das bewusst?
00:28:32: Wie beeindruckend es ist und wie ...
00:28:34: Ja immer wieder wenn ich erzählen und darüber reden merke, dann merke ich wieder wie einzigartig.
00:28:38: Ich bin so in dieser Babel hinein.
00:28:39: Ich habe auch viele Freunde nicht kennengelernt.
00:28:41: Immer ist man so in der Babel und man hat das Gefühl, es sei etwas ganz Normales, wenn ich mir wieder erzählen werde.
00:28:45: Nein, es ist eine außergewöhnliche Arbeit.
00:28:49: Stellst du dir deine Zukunft vor?
00:28:51: Hast du das Gefühl, du wirst den Job noch lange so weitermachen?
00:28:54: oder gibt es irgendwann auch wieder einen längeren Unterbruch, wo du sagst, ich möchte vielleicht ein paar Jahre in einem anderen Leben und Pause machen.
00:29:06: Was hast du noch vor?
00:29:07: Von was träumst du noch?
00:29:08: Durch das ich so viele Länder gesehen habe, muss ich sagen, die Schweiz ist das Land, das ich am schönsten finde und möchte bleiben.
00:29:16: Ich kann mir sehr gut vorstellen, den Job noch lange zu machen.
00:29:19: Die Frage ist irgendwann, ob ich einen Pensum mache, vielleicht etwas weniger ... ... ist noch etwas mehr Richtung Tierschutz, oder ein bisschen mehr Zeit
00:29:28: für Tiere.
00:29:29: Das ist das Thema
00:29:30: bei dir!
00:29:31: Ist mir ausgrosses Thema... Ja genau, das ist etwas, was ich mich gerne als Träumel möchte verwirklichen wollen, um damit noch ein wenig mehr Platz zu geben.
00:29:39: Du möchtest Menschen helfen und nicht Tieren helfen, dass das vielleicht noch ein bisschen weiter Platz nimmt.
00:29:44: Kriegt man eine andere Wertschätzung für die Schweiz?
00:29:46: Würde ich
00:29:50: jetzt unterschreiben und sagen zu hundert Prozent.
00:29:52: Inwiefern?
00:29:57: In so vielen Hinsichten, also natürlich in Bezug auf das Gesundheitswesen.
00:30:01: Also ich glaube jeder, der mal im ausländischen Spital ist, geht vom Glauben ab was im Ausland normal ist und ich rede von dem nähen Ausland.
00:30:08: Du musst nicht das andere Ende der Welt gehen um zu entscheiden, was wir hier alles haben.
00:30:12: Und nur schon eben die Kommunikation.
00:30:14: wie viel Wert es mir auch da in der Spitelle der Kommunikationslegende.
00:30:17: in vielen Ländern ist einfach normal dass man mit den Patienten nicht kommuniziert über den Behandlungsplan.
00:30:23: Und schon habe ich organisiert, dass wir sind.
00:30:25: Es läuft!
00:30:25: Grundsätzlich läuft es eben.
00:30:27: Es gibt mal die Tage wo es schiefläuft aber grundsätzlich laufts.
00:30:30: und ja nein darum...
00:30:32: Megaschät sich die
00:30:33: Schweiz auf ist.
00:30:34: Sehr schön.
00:30:35: Samen sind schon fast am Ende von diesem extrem spannenden Gespräch.
00:30:39: heute noch ewig weiterreden mit dir.
00:30:41: Aber zum Abschluss machen wir noch einen Rubrik und zwar heisst sie Rapid Fire.
00:30:46: Das funktioniert so.
00:30:47: Ich nenne den Stichwort Zuerst mal das Erste, was dir dazu hinkommt.
00:30:51: Okay
00:30:52: ist gut!
00:30:52: Ich hoffe es
00:30:53: ja.
00:30:55: Adrenalin.
00:30:57: Das verritzt man introvertretend.
00:30:59: Ah, so eine Patience, die reanimiert
00:31:01: werden
00:31:02: muss.
00:31:03: Haben du immer oder dientenfalls?
00:31:04: Immer absolutes Standard-Not von Medikamenten Ja.
00:31:07: Taten statt Worten.
00:31:10: Tatern?
00:31:11: Mhm.
00:31:12: Weil
00:31:15: ich schon in einem Beruf bin, den man handeln muss... Nicht nur reden, sondern Monat machen.
00:31:20: Sonst passiert nichts!
00:31:21: Und die Worte sind auch wichtig, aber ich glaube, dass man hier fast zuerst kommt.
00:31:25: Empathie?
00:31:27: Gross... Ich würde sagen, dass ich wirklich viel Empathies habe und ich finde es etwas Schönes und ich hasse für Menschen, ich hasste es für Tiere und auch gerne einfach fürs Gegenüber.
00:31:40: Spontanität?
00:31:46: Jein!
00:31:46: Beruflich müssen wir sehr fest sein.
00:31:48: V.a.
00:31:49: mega flexibel und privat bin ich dann auch froh, wenn ich nicht spontan bin, wenn sich ein bisschen an den Regel tragen kann.
00:31:55: Sehr schön!
00:31:57: Schweizer Kochen?
00:31:57: Rösti... Nein!
00:31:59: Ist das
00:32:02: dein Lieblingsessen?
00:32:03: Nein, es ist nicht mein Lieblungsessen, aber ich habe es letztes erst mal gemacht.
00:32:06: Ich hatte irgendwann eine Herröpfe vor, ich fand ...
00:32:09: Du hast noch nie einen Röst gemacht.
00:32:11: Nein, ich habe noch nie ein Röst gehabt!
00:32:12: Ich habe früher das Top-Tipp von der Tiptop für dieses Kopf, das wir alle hatten.
00:32:17: Und ich habe es immer kompliziert gefunden und in dieser Rezept herausgesucht.
00:32:20: Und jetzt heutzutage mit Kai ist einfach etwas sein und du kommst einfach über die Rezepte.
00:32:25: Und auch schnell habe ich eine Röstung gemacht mit einem Spiegeleiter aufgefunden.
00:32:30: Das
00:32:33: letzte Wort ist Dankbarkeit
00:32:39: Bin ich viel.
00:32:41: Bin ich auch zusammen mit dem Beruf automatisch wichtiger geworden, weil man so fest miterlebt wie schnell sich das Leben ändern kann bei uns allen.
00:32:53: Es passiert nicht nur den anderen.
00:32:55: Absolut!
00:32:56: Und für vierzehn Franken haben wir uns zusammen gewissen gerade da absichern und es ist doch einfach fantastisch.
00:33:04: Hey, ich bin extrem dankbar, liebe Sarah, dass du die Zeit genommen hast.
00:33:07: Dass du uns einblick gegeben hast in dein unfassbar spannender Job in deinem Leben.
00:33:12: Es hat mir mega Freude gemacht und ich habe so viel Neues gelernt.
00:33:15: Danke viel, vielmals, dass Du heute bei uns
00:33:17: warst.
00:33:18: Danke, dass ich auch hier sein darf!
00:33:19: Und es freut mich, wenn du mitgelehntest, wie du das so machen.
00:33:22: Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Freude.
00:33:24: Vielen
00:33:26: Dank!
00:33:26: Das war Coop Kind, der Podcast von Coop.
00:33:29: Die Zeit folgt uns auf allen ergängigen Podcast-Plattformen auf Instagram oder auch auf TikTok und loselt in zwei Wochen wieder rein.
00:33:37: Eine gute Zeit!
00:33:38: Tschüss zusammen!
Neuer Kommentar